Lloyd Biggle, Jr. "Monument für ein Genie" (1974)


Inhalt:

Ganz grob geht es darum, dass ein Raumfahrer Not landen muss, auf dem Planeten bleibt und den Ureinwohnern erzählt, wie ihre Zukunft aussieht.

Es kommen andere Raumschiffe, die ein Urlaubsparadies aufbauen wollen, dabei jedoch den Lebensraum zerstören usw.

Jedoch hat er auch einen Plan für die Bewohner des Planeten ausgearbeitet... und er funktioniert:

Zu jedem Problem, welches von ihm vorhergesagt wurde, gibt es eine Lösung, an der sich die Ureinwohner halten.

Persönliche Meinung:

Ich fand den Roman so was von großartig, und er ist in meiner persönlichen Top Ten aller Bücher, die ich gelesen habe.

Es spiegelt eigentlich die Kolonialisierung von z.B. Afrika usw. wieder. Und wie die Ureinwohner unterdrückt werden.

Selten hat mich ein Roman so nachhaltig geprägt....

er spiegelt sich immer noch in meinen Gedanken wieder.

Ich muss sagen, dass der Moewig Verlag mit der Silberbandreihe einen guten Griff getan hat. Denn auch schon "Fahrstuhl zu den Sternen" von Arthur C. Clarke, aus der gleichen Reihe hat es mir angetan.


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Arthur C. Clarke "Fahrstuhl zu den Sternen" (1979)

 

Inhalt:

In einem fiktiven Inselstaat Taprobane, dessen Beschreibung sehr an Sri Lanka und den dort befindlichen Tempelanlagen erinnern, gibt es einen hohen Berg, auf dem der König Kalidasa in der Vergangenheit eine Festung und einen Tempel errichten lies.

Heute (22. Jahrhundert ) sind die Überreste eine beliebte Touristen Attraktion. Der Ingenieur Vannevar Morgan will genau dort seinen Fahrstuhl zu einer Raumstation bauen. Der Fahrstuhl soll die Raketen ersetzen, die doch sehr viel Umweltschäden verursachen. 

Das gibt natürlich Ärger.

Morgan wurde bekannt als Erbauer der Brücke über Gibraltar.

Viele technische und geistige Probleme müssen gelöst werden.Auch mischt die Mars Regierung mit, die den Fahrstuhl vom Mars aus bauen möchte. Dazu kommt noch, dass eine unbemannte Robotersonde das Sonnensystem passiert.

Die Sonde bleibt ein paar Wochen und es werden Informationen ausgetauscht.

Danach geht die Handlung weiter mit dem Bau des Fahrstuhls. Es kommt noch zu mehreren Problemen und ein paar spannenden Situationen, die ich hier nicht wiedergebe, damit die Spannung doch etwas bleibt. Zum Schluss gibt es mehrere Fahrstühle und die Erbauer der Sonde bewohnen die Erde.

 

 Persönliche Meinung:

Mir hat die Sprache und die Bilder von Arthur C Clarke sehr gut gefallen. Ich bin immer noch hin und weg.

Wie er "Historisches" und "Gegenwart" verbindet - großartig. Und auch seine SF Beschreibungen über Dinge, die wie selbstverständlich sind. Genial.

Ich muss sagen, dass sich Arthur C Clarke sehr gut verkauft.

Ein Roman, den man gelesen haben sollte.


Kein Wunder dass Mike Oldfield von dem Autor auch so begeistert war, dass er zu dessen Roman "Das Lied der fernen Erde" ein ganzes Album komponiert hat (The Songs from Distant Earth)

 


(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt