Thunderbirds (Classic Serie)

Gerry Anderson

Wir befinden uns im Jahr 2065.

Auf einer geheimnisvollen Südseeinsel wird von dem ehemalige Astronauten Jeff Tracy eine geheime Organisation gegründet: Die International Rescue. Seine Söhne sind die Piloten von jeweils einem besonderen Fahrzeug.

Sie sind zur Stelle, wenn Notfälle auftreten, die besondere Maßnahmen erfordern.

Unterstützt werden sie von ihrem Diener Kyrano und dessen Tochter Tin Tin, sowie dem Professor Brains und der Agentin Lady Penelope und ihrem Butler Parker in England.

 

Gerry Anderson's "Thunderbirds"
(c) Epix Media AG 2010

Folge 01: Das fliegende Gefängnis


Inhalt:

Kyrano, der Diener der Tracys, wird von seinem Bruder, the Hood, telepathisch manipuliert. So erfährt der Bösewicht, dass International Rescue einsatzbereit ist. Das will er verhindern, da er sonst seine dunklen Machenschaften nicht durchführen kann und so der reichste Mann der Welt zu werden.

The Hood ist auch Meister der Masken und als Techniker schmuggelt er eine Bombe in den brandneuen Flieger Fireflash. Diese soll bei der Landung explodieren und somit Tokio, dem Zielort, atomar verseuchen. Das Flugzeug ist mit einem Atomreaktor ausgestattet und fliegt 6-fache Schallgeschwindigkeit.

Durch die Bombe will er IR aus der Reserve locken.

An Bord befindet sich auch Tin Tin, die Tochter Kyranos.

Ein Versuch, die Bombe in der Luft zu entschärfen schlägt fehl.
International Rescue übernimmt.

Persönliche Meinung:

Mir hat die erste Folge sehr gut gefallen. Alle Figuren haben eine Aufgabe und werden zielgerichtet eingeführt.
Die Serie spielt aber auch mit den Klischees der damaligen Zeit. Die Asiaten sehen halt asiatisch aus, mit traditioneller Kleidung usw. Und the Hood ist natürlich Asiat.
Es waren spannende 50 Minuten.


Folge 02: Im Krater gefangen


Inhalt:

Im Urwald Afrikas bahnt sich eine riesige, krabbenähnliche Maschine ihren Weg. Es ist die neuste Waffe der US Armee: Der Sturmkäfer.
Da passiert es. Die Erde bricht unter dem 500 Tonnen schweren Koloss zusammen. Ein Krater öffnet sich, und der Sturmkäfer stürzt hinein.

Der Krater ist eine ehemalige Tagebaugrube, die nach der Stilllegung während des Weltkrieges  vom US Militär als Schrotthalde benutzt wurde. Als der Krater gefüllt ist, wird er mit Erde bedeckt. Doch unterirdisch wütet eine Selbstentzündung. Und jetzt mit dem Sturmkäfer breitet sich das Feuer und die Hitze noch mehr aus.

Eine Rettungsmission des Militärs schlägt fehl. Das Kühlsystem des Sturmkäfers fällt aus. Die Zeit drängt.

International Rescue greift ein.
 
 Persönliche Meinung:

Die Story ist eine typische Rettungsaktion. Sehr gut gemacht. Interessant ist, dass das Militär natürlich wieder unstet ist. Es will, dass die Thunderbirds härter und schneller arbeiten sollten. Obwohl das Militär nichts auf die Reihe gebracht haben.
 Hier kommt auch zum zweiten Mal ein ferngesteuertes zweites Fahrzeug zum Einsatz. 1 Pilot und zwei Fahrzeuge.


Folge 03: Lady Pennys Abenteuer


Inhalt:

Die "Sunprobe" startet mit einem neuen Treibstoff, der aus Meerwasser hergestellt werden kann.

Lady Penelope wird von ihrem alten Freund Sir Jeremy Hodge kontaktiert. Sein Partner  Professor Borender ist nach einer Forschungskonferenz in Paris in Anderbad nicht angekommen. Daraufhin stellen die beiden Nachforschungen an.

Jemand möchte unbedingt die geheime Formel haben.

Nach einem missglückten Giftanschlag, und einem Anschlag mit Gas schafft Lady Penelope und Hodge in den Anderbad-Express.

Die Thunderbirds machen sich auch auf den Weg nach Anderbad. Als der Zug nicht aus dem Tunnel kommt, wird eine Rettungsaktion gestartet. 

Persönliche Meinung:

Die Story ist etwas dünn. Aber dafür gibt es jede Menge Tricks: Der Start der "Sunprobe", der Flug der Thunderbirds, die Autofahrt durch das Gebirge und die Schwebebahn. Der Schluss mit der Geiselnahme Lady Penelopes ist gut in Szene gesetzt.

Warum im Titel Penny statt Penelope steht wissen wohl nur die Übersetzer.

Was interessant ist, dass viele Tricks später verfeinert in anderen Serien von Gerry Anderson auftauchen. Der Schwebezug z.B.


Folge 04: Desaster in New York



Inhalt:

Ned Cook und sein Kameramann versuchen heimlich die Thunderbirds bei einem Einsatz zu filmen. Das wird jedoch von Scott in TB 1 verhindert, indem er die Bänder magnetisch löscht.

Auf dem Rückweg zur geheimen Insel wird Thunderbird 2 von dem neuen geheimen Schlachtschiff der Marine „Sentinel“ angegriffen. Eine Notlandung zerstört jedoch einen Teil von TB2. Dieses fällt für länger aus.

In New York soll das Empire State Building komplett 600 Fuss verschoben werden. Ned Cook und Joe, sein Kameramann, sind vor Ort. Das Unternehmen schlägt fehl und die beiden werden in einer Höhle unter den Trümmern begraben. Da durch einen unterirdischen Fluss Wasser eindringt, kann nur Thunderbird 4 helfen.

Persönliche Meinung:

Was für eine Story. Eine gute Geschichte, die auch noch die unterschiedlichen Kapitel verzahnt und aufnimmt. So muss die „Sentinel“, die TB2 getroffen hat, TB4 nach New York bringen

 

 


Folge 05: Red Arrow außer Kontrolle

 

Inhalt:

The Hood soll für einen General das Projekt Red Arrow sabotieren, damit dessen Flugzeug die gefährlichste Waffe der Welt bleibt.

Die Sabotage von Red Arrow 1 und 2 gelingt. Beide stürzen ab. Letzterer beschädigt dabei einen Realy Turm von Sky Control. Der Turm droht einzustürzen.

International Rescue greift ein.

Persönliche Meinung:

Eine nette Folge, in der auch gezeigt wird, wie die Tracys sich tarnen, damit die Thunderbirds nicht entdeckt werden. Und natürlich muss dabei auch wieder eine Frau, dieses Mal Tin Tin, für Ablenkung sorgen.

 


Folge 06: Zwölf Stunden Angst


Inhalt:

Nach einem schweren Sturm wird eine Brücke auf Schäden untersucht. Es wird nichts festgestellt. Sie wird wieder freigegeben.

Als die Marsrakete, die zum Raumhafen transportiert wird, diese Brücke überquert, stürzt sie ein. Die Rakete versinkt im Fluss. Bei dem Aufprall am Boden wird die Startsequenz eingeleitet. Für eine Rettung bleiben nur 12 Stunden Zeit.

Da die erste Bergung misslingt muss doch International Rescue eingreifen.

Persönliche Meinung:

Nachdem der Anfang etwas langatmig war (Es wird viel das Fahrzeug mit der Marsrakete gezeigt, und man als Zuschauer eigentlich schon weiß, dass mit dem Transport und der Brücke etwas passieren muss, wird es richtig spannend. Der Countdown der Rakete macht die Rettung so dringend.
Und wieder einmal ist es ein arroganter Leitender Angestellter, der „alles im Griff hat“ und keine Hilfe benötigt.
Gerry Anderson spielt häufig auf das Militär und hochrangige Experten an, die nichts gebacken bekommen.

 


Folge 07: Rennen gegen die Zeit


 
Inhalt:

Der Angestellte Thomas Prescod nimmt einen Anhalter mit. Dieser entpuppt sich jedoch als Saboteur. Er streift ihm ein Armband mit einer Bombe über. Prescod hat wenig Zeit um das Hudson Building zu erreichen, in sein Büro zu kommen, den Schlüssel für das Armband zu finden und schließlich zu entkommen.

Er findet den Schlüssel, kann sich befreien und als er im Fahrstuhl runter fährt explodiert die Bombe. Das Gebäude, in dem sensible Akten der Unterwelt aufbewahrt werden,  geht in Flammen auf, der Fahrstuhl stürzt ab. Das Löschwasser dringt in den Keller. International Rescue greift ein.

In Schottland treffen werden drei Gauner von ihrem Auftraggeber instruiert. Sie sollen in Nukleares Plutonium Depot eindringen…  auch sie haben dafür wenig Zeit, da die Bomben in den Armreifen sind. Agent Southern wird enttarnt und bleibt im Tresor zurück.

Während Lady Penelope die Gangster jagt befreien International Rescue den Agenten.

Persönliche Meinung:

Was für eine tolle Geschichte. Wirklich. Der Twist zum zweiten Handlungsbogen ist genial. So wird noch eine Agenten Geschichte draus.
Die Wachen im Depot sind Roboter. Und sehen auch genauso aus, wie man sich diese in den 1960ern vorgestellt hat.


Folge 08: Der versunkene Schatz

 

Inhalt:

Tin-Tin und Brains machen sich auf eine Expedition zum Anasta See, der in Ägypten  liegt. Diese will The Hood sabotieren, International Rescue in die Abgeschiedenheit locken, sie vernichten und dann den Schatz selber heben.

Bereits beim ersten Tauchgang im Tempel finden Tin-Tin und Brains Spuren des Schatzes. In Verkleidung hypnotisiert The Hood Brains, Tin-Tin und den Professor. Ersterer wird von ihm in der Wüste bis zum Hals eingegraben und der Sonne ausgesetzt. So hofft der Bösewicht, dass Brains den Ort des Schatzes preisgibt.

Doch International Rescue kommt zur Hilfe und The Hood muss nach einem Kampf ohne Schatz fliehen.

Persönliche Meinung:

Mit The Hood haben die Andersons einen besonderen Bösewicht geschaffen. Er ist den Thunderbirds  technisch ebenbürtig, gerissen und gleichwertig zu sehen.

Klar, dass er verlieren muss… und auch sein Hypnosetrick ist etwas ins Phantasitische abdriftend…. Aber das ist doch SF ebenso.