Band 03  „Der Puppenmacher“
von Ernst Vlcek

Inhalt:

Ein Dämon entführt junge Frauen, verkleinert sie und drapiert sie dann in ein Puppenhaus.

Zurück in England arbeitet Dorian Hunter mit dem Secret Service Agent Donald Chapman zusammen. Sie werden von Lord Elmer Scott Hayward, einem angesehenen Diplomaten, beauftragt, sich um seinen Sohn zu kümmern. Der Lord ist der Meinung, dass er von einem Dämon besessen sei.

Der Dämonenkiller besucht Phillipp und merkt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Er sieht schwarze Schatten, die den jungen Mann umschwirren und piesacken.

Als Coco Zamis in einer Nacht am Bett wacht, wird ihr einiges klar. Der Junge Mann hat auch weibliche Züge und ist ein Hermaphrodite, kein Mensch, kein Dämon. Diese Wesen sind der Feind der Dämonen.

Da tauchen die Puppen des Puppenmachers auf und entführen Coco. Dorian Hunter muss sie aus den Fängen des Mannes befreien.

Persönliche Meinung:

Ernst Vlcek hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann. Seine Beobachtungsgabe ist unerreicht. Seine Art, die Menschen, die Gegenden und Szenen zu beschreiben sind so bildlich und hervorragend. Daher mag ich auch seine Perry Rhodan Romane so sehr.

Auch hier wird man am Ende durch einen Twist überrascht.
Bin auf Band 4 gespannt.


© Bastei Lübbe AG, Köln

Band 01 „Im Zeichen des Bösen“
Von Ernst Vlcek

Inhalt:

Dorian Hunter hat eine Einladung in den Ort Asmoda erhalten. Zusammen mit seiner Frau Lilian besteigt er einen Bus und fährt dorthin. Die Mitreisenden, 8 Männer, verhalten sich seltsam.

Im Ort liegt Angst in der Luft. Keiner will mit ihnen zu tun haben. Auch der einzige Gasthof hat angeblich keine Zimmer frei.

Am nächsten Tag geht es zur Hexenburg derer von Letian. Dort trifft Dorian auf die Gräfin, die sie gerufen hat. Es stelt sich heraus, dass die Mitreisenden seine Brüder sind, die Gräfin seine Mutter, die mit dem Teufel gebuhlt hat. Somit ist auch Dorian Hunter ein Dämon.

Er will jedoch die Exzesse nicht mitmachen und bekämpft die Dämonen.

Nur knapp kann er seiner „Familie“ entkommen. Seine Frau hat weniger Glück: Sie ist irre geworden.

Persönliche Meinung:

Die Serie ist ursprünglich in den 1970ern erschienen. Sie ist stellenweise brutal und sehr sehr freizügig. Aber das war halt die Zeit damals.

Ernst Vlcek, der zusammen mit Neal Davenport die Serie konzipiert hat (und die Exposes der Hefte schrieb), war auch bei der Perry Rhodan Heftserie Autor. Da hat er mir sehr gut gefallen.

Jetzt freue ich mich auf die Neuauflage von Dorian Hunter. Denn das kann Ernst auch.


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Band 02 „Das Henkersschwert“
Von Neal Davenport

Inhalt:

Dorian Hunter hat seine Frau in die Obhut des Dr. Burger in einer Spezialklinik in Wien gegeben.

Er reist aus London an um seine Frau abzuholen. Ihr Zustand hat sich jedoch noch nicht wesentlich gebessert. Hunter möchte auch einen Antiquitätenhändler Helnwein besuchen, um von ihm ein Henkersschwert zu kaufen.

Doch die Familie Zamis hat andere Pläne. Mit der Hilfe ihrer Tochter Coco, eine Hexe, stellen sie Dorian Hunter eine Falle.

Er verfällt der jungen Frau. 

Als er merkt, dass die Familie ebenfalls aus dem Dämonenreich stammt, nimmt er den Kampf auf.

Mehrere Male kann er nur mit Hilfe Cocos entkommen.  Diese ist jetzt eine Ausgestoßene, weil sie sich gegen die Zamis wendet… Auch Dorian ist ein Ausgestoßener.

Persönliche Meinung:

Irgendwie merkt man etwas, dass Dorian Hunter andere Leser als John Sinclair ansprechen sollte. Er ist brutaler und sexistischer…. Wie Coco Dorian verführt schaltet schon schön das Kopfkino an.  

Hier trifft also Dorian auf die junge Hexe, die ihn in der Serie begleiten soll. Sie hilft ihm, weil sie sich in ihn verliebt hat.

Bin jetzt gespannt, zu wem Dorian hält. Zu seiner kranken Frau, oder zu dem jungen Mädel? Oder gar beide?


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